Seit der Ankündigung von Atlassian über die Einstellung der Entwicklung von Jira Server
wechseln viele Unternehmen zu Jira Cloud oder Jira Data Center (oder migrieren zu alternativen Produkten).
Wir haben bereits zahlreiche solcher Upgrades und Migrationen für unsere Kunden durchgeführt.
Kürzlich haben wir beschlossen, hier die Herausforderungen zu teilen, die uns auf dem Weg begegnet sind, sowie unsere Schlussfolgerungen und Lektionen,
damit Sie diese Informationen für einen ähnlichen Wechsel nutzen können, den Sie allein oder mit Unterstützung eines spezialisierten Unternehmens durchführen.

Herausforderungen auf dem Weg:
- Prüfung: Ist Jira Cloud das richtige Tool? Ist Multi-Tenancy (Mandantenfähigkeit) tatsächlich die passende Lösung?
Dies bedeutet, dass Sie möglicherweise Kontrolle und Privatsphäre verlieren. - Das Thema Datenmigration (Data Transfer).
- Testen: Werden die bestehenden Workflows unterstützt?
- Das Thema Plugins/Apps. Es gibt solche, die unterstützt werden, und solche, die nicht unterstützt werden – dies muss gründlich geprüft werden.
- Es gibt mehrere Wege, eine Migration durchzuführen. Die Herausforderung besteht darin, den am besten geeigneten Weg zu wählen.
- Integrationen – werden sie weiterhin funktionieren? Z. B. SSO, LDAP, Git / GitLab / GitHub, API, Webhooks.
- Externe Dateien!
- Funktionalität, die verloren gehen könnte / nicht unterstützte Features / Änderungen der Funktionalität.
- Die Notwendigkeit, Jira Server zu aktualisieren, wenn die Version zu alt ist (eine notwendige Bedingung vor dem Wechsel zu Jira Cloud!).
- Wahl des Zeitpunkts für die Downtime (manchmal gibt es mehr als einen).
- Welcher Lizenztyp ist der richtige? Es gibt mehrere Optionen (Standard / Premium / Enterprise / Data Center).
- Geschriebene Skripte (z. B. mit Script Runner) – Anpassungen an den Skripten sind wahrscheinlich erforderlich.
- Zusammenarbeit seitens des Kunden.
- Prüfung von IT-Aspekten.
- Prüfung von Sicherheitsaspekten (ein separater Bereich, auf den wir nicht spezialisiert sind).
- Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es unerwartete Hindernisse auf dem Weg geben. Es ist sehr schwierig, im Voraus abzuschätzen, wie lange ein solches Projekt dauern wird, insbesondere wenn die Person, die die Umgebung aufgebaut hat, nicht mehr im Unternehmen arbeitet.
Hinweis: Die Herausforderungen sind hier zusammengefasst. Eine detaillierte Aufstellung der Herausforderungen erhalten Sie bei uns – senden Sie uns eine E-Mail an jira@almtoolbox.com.
Schlussfolgerungen und Best Practices für ein erfolgreiches Vorgehen:
- Behandeln Sie es als “Projekt” – in dem Sinne, dass es ein Thema ist, das Aufmerksamkeit und Überlegungen von mehreren Interessengruppen im Unternehmen erfordert. Es ist nicht unbedingt etwas, das man “nebenbei” erledigt.
- Erstellen Sie einen Arbeitsplan. Kartieren Sie Risiken und Auswirkungen, um zu verstehen, wie diese minimiert werden können. Kartieren Sie alle Plugins und alle Migrationsschritte.
- Erstellen Sie ein Projekt in Jira Cloud, um die Migration zu testen und eine “Trockenübung” (Dry Run) dorthin durchzuführen. Tatsächlich kann man auch ein kostenloses Projekt dafür eröffnen, aber es ist ratsam, dies auf eine bestimmte Weise zu tun (für Details kontaktieren Sie uns – siehe unten).
- Es wird ein verantwortlicher Leiter auf Kundenseite benötigt – es braucht Verbindlichkeit (Commitment).
- Testen, testen und nochmals testen…
- Dies ist ein Projekt, das Fachwissen in diesem Bereich sowie Geduld erfordert – es ist ein Projekt, das auch Monate dauern kann (brutto).
Wir sind vielen Unternehmen begegnet, die dies an ein externes, spezialisiertes Unternehmen (wie uns) ausgelagert haben, aber wir sind auch einigen Unternehmen begegnet, die es allein gemacht haben (in Fällen, in denen es allein gemacht wurde, handelte es sich um eine einfache, nicht komplizierte Installation ohne viele Endbenutzer). - Wir haben gelernt, dass der Hersteller zwar einige kostenlose Migrationstools anbietet, diese aber meistens nicht wirklich funktionieren.
Unserer Erfahrung nach funktionieren sie nur für Organisationen mit 10-20 Personen
und nur in “Vanilla”-Umgebungen, die keine Änderungen erfahren haben – das heißt:
Sie werden nicht funktionieren, wenn Sie Konfigurationsänderungen oder “Anpassungen” vorgenommen oder Plugins hinzugefügt haben.
Diese Migrationstools scheitern meist in komplexen Umgebungen oder solchen, die Änderungen erfahren haben.
Hinweis: Die Schlussfolgerungen sind hier zusammengefasst. Eine vollständige Aufstellung der Herausforderungen und Schlussfolgerungen erhalten Sie bei uns – senden Sie uns eine E-Mail an jira@almtoolbox.com.
Wie können wir Ihnen helfen?
Wir sind spezialisiert auf ALM, DevOps, Jira, Entwicklungsprozesse und ergänzende Tools.
Hier sind einige Beispiele, wie wir Ihnen im Zusammenhang mit dem Wechsel in die Cloud helfen können:
- Prüfung der Auswirkungen des Wechsels (Discovery / Assessment).
- Migrationsplanung + Durchführung.
- Prüfung des Wechsels zu alternativen Tools.
- Wir haben spezielle Expertise in allem, was mit der Verbindung zu Git-basierten Tools (wie Bitbucket / GitHub / GitLab) zu tun hat,
Entwicklungsprozessen und Erweiterungen wie Script Runner und API / Hooks. - Unterstützung bei der Auswahl der für die Bedürfnisse der Organisation am besten geeigneten Lizenzierung (und Verkauf von Lizenzen zu attraktiven Konditionen).
Kontakt: jira@almtoolbox.com oder telefonisch: 072-240-5222
Relevante Links:
- Unsere Jira-Website (Hebräisch)
- Projekte, die wir rund um JIRA durchgeführt haben
- Case Study: Migration von Jira Cloud zu Jira Data Center